Persönliche Beratung bei REKA zur Pflege nach einer Krankenhausentlassung in Hildesheim

Pflege nach Krankenhausaufenthalt in Hildesheim

REKA Ambulante Krankenpflege GmbHAmbulanter Pflegedienst für Hildesheim und die Region
3 Min. Lesezeit
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In diesem Artikel

Wenn ein Mensch aus dem Krankenhaus nach Hause kommt und dort Unterstützung benötigt, sollte die Anschlussversorgung möglichst vor dem Entlassungstag geklärt werden. Das Krankenhaus-Entlassmanagement ermittelt den Bedarf und koordiniert notwendige Schritte. Familien aus Hildesheim können REKA frühzeitig ansprechen; unser Sitz befindet sich in Diekholzen.

Was sollte vor der Entlassung geklärt sein?

Vor dem Entlassungstag sollten der geplante Termin, die benötigte Hilfe, Medikamente, Hilfsmittel und erreichbare Ansprechpartner feststehen. Fragen Sie außerdem, ob eine ärztliche Verordnung erforderlich ist und wer sie vorbereitet. Das Krankenhaus ist verpflichtet, den individuellen Bedarf für die Anschlussversorgung frühzeitig zu erfassen und einen Entlassplan aufzustellen.

Sofort-Checkliste in fünf Schritten

  1. Entlassungstermin bestätigen: Fragen Sie, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit die Entlassung geplant ist und ob bereits am selben Tag Unterstützung benötigt wird.
  2. Entlassmanagement ansprechen: Bitten Sie die Station oder den Sozialdienst, den Pflegebedarf und alle notwendigen Anschlussleistungen in den Entlassplan aufzunehmen.
  3. Verordnungen klären: Krankenhausärztinnen und Krankenhausärzte können häusliche Krankenpflege im Zusammenhang mit der Entlassung für einen Übergangszeitraum von bis zu sieben Tage verordnen.
  4. Medikamente und Hilfsmittel erfassen: Lassen Sie sich erklären, was ab dem ersten Tag zu Hause vorhanden sein muss und wer die Versorgung organisiert.
  5. Pflegedienst frühzeitig anfragen: Nennen Sie Einsatzadresse, Bedarf, Entlassungstermin und Ansprechpartner. So kann REKA prüfen, welche Versorgung in Hildesheim organisatorisch möglich ist.

Was bedeutet Entlassmanagement?

Entlassmanagement bezeichnet die geplante Überleitung aus dem Krankenhaus in die weitere medizinische, rehabilitative oder pflegerische Versorgung. Dazu kann gehören, Kranken- und Pflegekassen einzubeziehen, Hilfsmittel zu organisieren oder ambulante Pflegedienste anzufragen.

Häusliche Krankenpflege nach der Entlassung

Häusliche Krankenpflege nach dem Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) umfasst ärztlich verordnete Maßnahmen. Dazu können zum Beispiel Medikamentengabe, Injektionen oder Wundversorgung gehören. Ein Pflegegrad ist dafür nicht zwingend erforderlich. Die Krankenkasse prüft die Verordnung und entscheidet über die Genehmigung. Für gesetzlich Versicherte können die gesetzlichen Zuzahlungen gelten, sofern keine Befreiung besteht.

Unterstützung über die Pflegeversicherung

Leistungen nach dem Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) setzen in der Regel einen anerkannten Pflegegrad voraus. Dazu zählen beispielsweise Unterstützung bei der Körperpflege, Mobilität oder im Alltag. Falls noch kein Pflegegrad vorhanden ist, kann bereits aus dem Krankenhaus heraus ein Antrag bei der Pflegekasse angestoßen werden. Das Entlassmanagement kann die Pflegeberatung einbeziehen.

Was ist ohne Pflegegrad möglich?

Auch ohne Pflegegrad können ärztlich verordnete Leistungen der häuslichen Krankenpflege infrage kommen. Darüber hinaus lassen sich einzelne Hilfen privat vereinbaren, sofern ein Anbieter sie leisten kann. Welche Lösung passt, hängt vom konkreten Bedarf, der ärztlichen Verordnung und der Entscheidung der zuständigen Kasse ab.

Wenn die Anschlussversorgung noch fehlt

Kann nach einer Krankenhausbehandlung keine erforderliche Anschlussversorgung organisiert werden, kann unter gesetzlichen Voraussetzungen eine Übergangspflege im Krankenhaus für bis zu zehn Tage infrage kommen. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, klärt das Krankenhaus. Betroffene sollten deshalb nicht bis zum Entlassungstag warten, sondern frühzeitig Station und Sozialdienst ansprechen.

Diese Unterlagen helfen bei der Abstimmung

  • Entlassbrief oder vorläufiger Arztbericht
  • aktueller Medikamentenplan
  • vorhandene Verordnungen
  • Pflegegradbescheid, sofern vorhanden
  • Informationen zu Hilfsmitteln
  • Kontaktdaten von Angehörigen, Hausarztpraxis und weiteren beteiligten Stellen
  • Einsatzadresse und gewünschter Beginn

Diese Unterlagen brauchen Sie für das Erstgespräch, nicht für die erste Anfrage. Um überhaupt Kontakt aufzunehmen, genügen Ihr Ort, der gewünschte Beginn und ein kurzer Satz zur Situation.

Vom Standort Diekholzen für Hildesheim erreichbar

REKA Ambulante Krankenpflege GmbH hat ihren Sitz in der Alfelder Str. 13 in Diekholzen. Hildesheim ist eine Hauptregion unserer ambulanten Versorgung. Ob eine konkrete Adresse und der benötigte Umfang übernommen werden können, prüfen wir anhand des Bedarfs, der erforderlichen Unterlagen und unserer Tourenplanung. Eine Anfrage ist noch keine Aufnahmezusage.

Fachlich geprüft

Amtliche Quellen

Geprüft am 30. Juli 2026

Über REKA Ambulante Krankenpflege GmbH

Ambulanter Pflegedienst für Hildesheim und die Region bei REKA Ambulante Krankenpflege GmbH

Dieser Artikel wurde von unserem Fachpersonal mit langjähriger Erfahrung in der ambulanten Pflege verfasst. Bei Fragen zu Ihrem konkreten Fall beraten wir Sie gerne persönlich unter 05121 – 177 30 00.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zum Thema

Kann ich schon aus dem Krankenhaus heraus einen Pflegedienst anfragen?

Ja. Sobald der voraussichtliche Entlassungstermin bekannt ist, sollte das Entlassmanagement des Krankenhauses eingebunden und parallel ein Pflegedienst angefragt werden. REKA prüft Bedarf, Unterlagen, Einsatzadresse und verfügbare Kapazitäten.

Ist häusliche Krankenpflege auch ohne Pflegegrad möglich?

Ja. Ärztlich verordnete häusliche Krankenpflege kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch ohne Pflegegrad infrage kommen. Über Genehmigung und Kostenübernahme entscheidet die Krankenkasse.

Welche Unterlagen helfen beim ersten Gespräch?

Hilfreich sind Entlassbrief, Medikamentenplan, vorhandene Verordnungen, Pflegegradbescheid, Informationen zu Hilfsmitteln sowie Kontaktdaten von Angehörigen und behandelnden Stellen.

Was passiert, wenn die Versorgung zu Hause noch nicht organisiert ist?

Sprechen Sie das Entlassmanagement des Krankenhauses an. Es prüft gemeinsam mit den beteiligten Stellen geeignete Anschlusslösungen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch eine Übergangspflege im Krankenhaus infrage kommen.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Situation.

Rufen Sie uns an oder senden Sie eine Rückrufanfrage – gemeinsam klären wir, welche Unterstützung möglich ist.